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Netzanschluss für PV, BESS und Wind

Wir unterstützen Sie beim Netzanschluss von PV , BESS und Windprojekten – vom ersten Antrag beim Netzbetreiber, über die Planung des Netzanschluss bis zur Qualitätssicherung der Errichtung von Umspannwerk und Übergabestation.
So werden Netzbetreiber-anforderungen früh greifbar, Entscheidungen nachvollziehbar und Schnittstellen sauber vorbereitet.

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Netzanschluss & Integration

Wir sorgen dafür, dass Ihre PV Anlage, Ihr Batteriespeicher (BESS) oder Ihre Windenergieanlage (WEA) optimal ins Stromnetz eingebunden wird – vom ersten unverbindlichen Netzanschlussantrag, die Netzanschlussplanung, Unterstützung beim Einkauf von Übergabestationen, Kabeln, Transformatoren und Umspannwerken bis zur Qualitätssicherung beim Bau des Netzanschlusses.

Wir ermitteln mögliche Netzanschlusspunkte, stellen unverbindliche Netzanschlussanträge und übernehmen – entsprechend allen Vorgaben des Netzbetreibers – die passende Netzanschlussplanung mit einer nachvollziehbaren Auslegung für den Anschluss an Mittel oder Hochspannung. Bestehende Netzanschlüsse überprüfen wir auf Optimierungspotenzial, bewerten bei Bedarf flexible Netzanschlussvereinbarungen (FCA) für Ihr Projekt und begleiten Sie bei Verhandlungen mit dem Netzbetreiber.

Mit unserer Arbeit vermeiden Sie Überraschungen beim Anschluss an das Stromnetz, können Projektkosten realistisch planen und legen die Grundlage für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlage.

netzintegration ueberlandleitung

Netzanschluss & Integration nach Technologie

PV

Unverbindlicher Netzanschlussantrag für Photovoltaik-Projekte inkl. Unterlagenpaket und Einreichung
Prüfung des bestehenden Netzanschlusspunktes und technische Beratung zu Optimierungsmöglichkeiten oder flexiblen Netzanschlussverträgen (FCA)
Netzanschlussplanung als Grob- oder Ausführungsplanung „vom Wechselrichter bis zum Netzanschlusspunkt“ – inkl. Single-Line-Diagramm (SLD) und Messkonzept

BESS

Unverbindliche Netzanmeldung für Batteriespeicher (Stand-alone oder Co Location) inkl. Unterlagenpaket und Einreichung
Prüfung des bestehenden Netzanschlusspunktes und technische Beratung zu Optimierungsmöglichkeiten oder flexiblen Netzanschlussverträgen (FCA)
Netzanschlussplanung als Grob- oder Ausführungsplanung „vom PCS bis zum Netzanschlusspunkt“ – inkl. Single-Line-Diagramm (SLD) und Messkonzept

Wind

Unverbindliche Netzanmeldung für Windenergieanlagen (WEA) inkl. Unterlagenpaket und Einreichung
Prüfung des bestehenden Netzanschlusspunktes und technische Beratung zu Optimierungsmöglichkeiten oder flexiblen Netzanschlussverträgen (FCA)
Netzanschlussplanung als Grob- oder Ausführungsplanung „von der WEA bis zum Netzanschlusspunkt“ – inkl. Single-Line-Diagramm (SLD) und Messkonzept

Wann Netzanschlussleistungen von greentech die passende Lösung für Ihr Projekt sind

Wenn Sie früh Orientierung zu Anschlussoptionen benötigen.

Standort und Leistung stehen grob fest, Sie müssen aber schnell wissen, welche Netzverknüpfungspunkte realistisch sind und wie der nächste Schritt aussieht.

Wenn Sie die Kommunikation mit dem Netzbetreiber strukturiert aufsetzen möchten.

Rückfragen, Unterlagen und technische Anforderungen sollen sauber gebündelt werden, damit Entscheidungen schneller und konsistenter getroffen werden können.

Wenn Sie eine belastbare Grobplanung für den Netzanschluss benötigen.

Aus „Anschluss grundsätzlich möglich“ soll ein technisches Konzept werden – z. B. als Grundlage für Projektkalkulation und die nächsten Planungsentscheidungen. Die Grobplanung klärt Eckpunkte (Anschlussvariante/Spannungsebene, zentrale Komponenten, Schnittstellen) und gleicht sie mit Netzbetreiber-Vorgaben ab, bevor Sie in die Detailplanung gehen.

Wenn es Einschränkungen am Netzanschlusspunkt gibt (Leistung, Blindleistung, Einspeisevorgaben).

Netzbetreiberanforderungen beeinflussen Auslegung oder Wirtschaftlichkeit – eine frühe technische Einordnung und Variantenbewertung schafft Klarheit.

Wenn Sie gezielt Netzanschluss-Optimierung prüfen möchten, bevor Sie „zu weit“ planen.

Sie möchten Optionen vergleichen (z. B. Anschlussvariante, Dimensionierung, Mess-/Konzeptansätze), um Kosten, Risiken und Umplanungen zu reduzieren oder möchten mit anderen Entwicklern oder Betreibern kooperieren.

Wenn Sie einen fachlichen Sparringspartner für Netzthemen und die Kommunikation mit dem Netzbetreiber benötigen.

Technische Themen (Anforderungen, Auslegung, Mess-/Schutz-/Regelkonzept) sollen fachlich eingeordnet, Rückfragen strukturiert vorbereitet und Ihre Interessen im Austausch sicher vertreten werden.

Wenn sich Ihr Projekt ändert – und die Netzintegration sauber nachgezogen werden muss.

Bei Anpassungen von Leistung, Technologie (PV/BESS/Co Location) oder Zeitplan helfen wir, Auswirkungen früh zu erkennen und die nächsten Schritte klar zu definieren.

Wenn Sie Planungsrisiken reduzieren möchten, bevor Sie in die Detailplanung gehen.

Sie möchten verhindern, dass spätere Planungsstände wegen Netzrestriktionen oder unklarer Vorgaben erneut aufgesetzt werden müssen.

Wenn Sie Flexibilisierung als Option (z. B. FCA) prüfen und Chancen realistisch einordnen wollen.

Sie möchten verstehen, ob ein flexibler Netzanschlussansatz grundsätzlich passt und welche Voraussetzungen dafür typischerweise erfüllt sein müssen.

Umspannwerkplanung – wenn der Netzanschluss nur über ein eigenes UW möglich ist

Wenn der Netzanschluss nur über die Errichtung eines eigenen Umspannwerks realisierbar ist, wird das Umspannwerk zum Dreh- und Angelpunkt der technischen Planung und Realisierung.

Mit unserem Umsetzungspaket für Umspannwerke bündeln wir die relevanten Engineering-Leistungen zu einem durchgängigen Leistungsstrang – von der Vorplanung über die Entwurfs- und Genehmigungsunterlagen bis hin zur Elektroplanung der anzuschließenden Anlage(n) (PV, Wind und/oder BESS) als technischer Grundlage für die UW-Auslegung und Schnittstellen. Die Anforderungen an SCADA und Regelung denken wir dabei von Anfang an mit – inkl. Umsetzung über den „greenCORE“ EZA Regler. Darauf aufbauend erstellen wir die Ausschreibungsunterlagen für das Umspannwerk und den Transformator, Unterstützen bei den Vertragsverhandlungen und begleiten die Umsetzung auf der Baustelle bis zur Abnahme.

So erhalten Sie eine konsistente technische Grundlage, klare Schnittstellen und Unterlagen, die sich direkt für die Projektumsetzung nutzen lassen – ohne Brüche zwischen Netzanforderungen, Planung, Vergabe und Inbetriebnahme.

Weitere Infos zu unseren Leistungen im Rahmen der Planung und Errichtung von Umspannwerken finden Sie hier:

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Flächen- und Routenanalyse

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Entwurfsplanung & Ertragssimulation

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Technische EPC-Ausschreibung

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Bauantragsunterlagen

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AC-Elektroplanung der zu integrierenden Anlagen / Systeme

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SCADA & IT

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Bau- und Abnahmebegleitung

umspannwerk planung

Was zeichnet unsere Netzanschlussleistungen aus?

Icon with forward arrows

Ganzheitliche Netzsicht

Wir betrachten Netzanschluss, Anlagenlayout und regulatorische Anforderungen als integriertes System. So erkennen Sie technische Zusammenhänge frühzeitig und treffen fundierte Entscheidungen für Ihr Projekt.

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Frühzeitige Planungsabsicherung

Mit unseren Konzepten schaffen Sie bereits in der Entwicklungsphase Klarheit zu realistischen Anschlussoptionen. Potenzielle Engpässe oder Konflikte mit Netzbetreibern werden früh sichtbar – bevor sie Zeitplan und Projektkosten beeinflussen.
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Wirtschaftliche Realitätsprüfung

Im Rahmen der Netzanschlussplanung bewerten wir nicht nur die technische Machbarkeit, sondern auch die wirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener Anschlussvarianten. So erhalten Sie eine belastbare Grundlage für Kosten, Effizienz und langfristige Wirtschaftlichkeit Ihres PV-, Wind- oder Speicherprojekts.

Überblick über unsere Leistungen

Unsere Leistungen bündeln die zentralen Schritte, die notwendig sind, um eine PV‑ Wind-, oder Speicheranlage technisch sauber an das Stromnetz anzubinden – von der ersten Orientierung in der frühen Projektphase bis zur belastbaren Grundlage für die weitere Planung. Wir übernehmen die strukturierte Kommunikation mit dem Netzbetreiber und bereiten die erforderlichen Unterlagen so auf, dass Sie Entscheidungen nachvollziehbar treffen können. Die Bausteine können Sie modular beauftragen – je nachdem, in welcher Phase Ihr Projekt steht und welche Ergebnisse bereits vorliegen.

Unverbindlicher Netzanschlussantrag

Die Erstellung des unverbindlichen Netzanschlussantrags (Netzanmeldung) sorgt dafür, dass Ihr Projekt frühzeitig korrekt beim zuständigen Netzbetreiber adressiert ist und Sie eine belastbare erste Rückmeldung zum weiteren Vorgehen erhalten. Auf Wunsch begleiten wir Sie darüber hinaus auch technisch weiter – inklusive Verfolgung des Netzantragsverfahrens und Koordination mit dem Netzbetreiber.

 

  • Identifikation der zuständigen Netzbetreiber
  • Zusammenstellung und Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen
  • Ausfüllen der netzbetreiberspezifischen Formulare
  • Einreichung der Netzanmeldung
  • Rückmeldung

Netzanschlussplanung

Sowohl die Grob- als auch die Elektroplanung des Netzanschlusses sind elementare Bestandteile einer Anlagenplanung. Wir wählen auf Basis Ihrer geplanten Photovoltaik-, Windkraft oder Batterieanlage und den Vorgaben des Netzbetreibers die korrekten Netzanschlusskomponenten aus, darunter Trassenkabel, Transformatoren sowie Zähl-, Schutz- und Regeltechnik und führen Lastfluss- und Kurzschlussstromberechnungen durch.

Die Grobplanung definiert das Netzanschlusskonzept und die wesentlichen Eckpunkte; die Ausführungsplanung (AC Elektroplanung) führt diese Inhalte in die für Bau und Beschaffung erforderliche Detailtiefe. Die Kernbestandteile bleiben dabei gleich, werden in der Ausführungsplanung jedoch final und umsetzungsreif ausgearbeitet.

Netzanschluss-Optimierung

Die Netzanschlussoptimierung setzt dort an, wo ein Netzanschlusspunkt grundsätzlich in Frage kommt, die Randbedingungen aber noch nicht „rund“ sind – z. B. wegen begrenzter Anschlusskapazität, Vorgaben zur Einspeisung/Blindleistung oder wegen technischer und wirtschaftlicher Trade-offs in der AC-Anbindung. Wir analysieren die bestehende Ausgangslage (Projektannahmen, Netzbetreiber-Rückmeldungen, geplante Betriebsweise), leiten daraus konkrete Optimierungshebel ab und bewerten Varianten so, dass Sie eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen erhalten. Ziel ist, Netzrestriktionen früh einzuordnen, unnötige Planungsumwege zu vermeiden und die Netzintegration frühzeitig robust aufzustellen. Optional kann im Anschluss eine Beratung zu flexiblen Netzanschlussverträgen (FCA) sinnvoll sein, wenn Flexibilisierung ein realistischer Hebel für die Projektentwicklung ist.
 

  • Analyse der Netzrandbedingungen und Rückmeldungen des Netzbetreibers (z. B. Anschlusskapazität, Spannungsebene, Vorgaben)
  • Identifikation und Bewertung von Optimierungsoptionen am Netzverknüpfungspunkt (technisch und wirtschaftlich)
  • Variantenvergleich inkl. Auswirkungen auf Konzept, Kosten-/Risikoannahmen und weitere Planungsschritte
  • Empfehlung eines belastbaren Vorgehens (inkl. Abstimmungs- und Entscheidungspunkten)
  • Optional: FCA-Beratung als nächster Schritt (Einordnung von Chancen, Voraussetzungen und Implikationen)

Bestandteile der Netzanschlussplanung

Das Single-Line-Diagram (SLD) ist nicht nur ein zentraler Bestandteil für die Anlagenzertifizierung, es dient auch als Basis für die Ausschreibung der Anlagenkomponenten oder Quelle für Fehleranalysen im späteren Betrieb. Es gibt Aufschluss über die verbauten Erzeugungseinheiten, die Auslegung von Hoch— oder Mittelspannungstransformatoren, Kabellängen und -typen, Wechselrichterdaten oder Schutz- und Regeleinrichtungen. Im Rahmen der Netzanschlussplanung bilden wir das geplante Anlagendesign in der Software DIgSILENT PowerFactory ab und ermitteln die benötigten Auslegungen der einzelnen Anlagenbestandteile. Außerdem prüfen und beraten wir als Owners Engineer auch zu bestehenden Übersichtsschaltplänen.

 

Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans (SLD)

Oft werden die Energie-Übertragungsverluste der Anlage, etwa von den Wechselrichtern bis zum Netzanschlusspunkt, in der Projektentwicklung lediglich pauschal geschätzt. Das kann dazu führen, dass im späteren Verlauf Differenzen in der Menge des geplanten und real produzierten Stroms auftreten, die wiederum Auswirklungen auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage haben können. Wir berechnen Wirkleistungsverluste sowohl anlagen- als auch projektspezifisch und sorgen im Rahmen der Netzanschlussplanung dafür, Übertragungsverluste genau abzubilden und gleichzeitig Komponenten wirtschaftlich auszulegen.

Berechnung von Wirkleistungsverlusten

Als komplexes Thema mit vielen Unbekannten bringen die greentech Netzanschluss-Ingenieure Licht in das Blindleistungs-Dunkel Ihrer Photovoltaik-Anlage. Sie berücksichtigen die individuellen Vorgaben des Netzbetreibers und machen die konkrete spätere Netto-Einspeiseleistung der Anlagetransparent. So lassen sich noch in der Entwicklungsphase notwendige Änderungen am Design der Anlage, etwa bei der Bestimmung der Anzahl der notwendigen Wechselrichter für die geforderte Blindleistungsmenge, vornehmen, um den späteren Anforderungen des Netzbetreiber in Bezug auf die Blindleistung nachzukommen. So bleibt Ihr Anlagenprojekt auch wirtschaftlich realistisch. Überraschungen einer Einspeisebegrenzungen während der Anlagenzertifizierung bleiben Ihnen erspart.

Blindleistungsberechnung

Photovoltaik-Anlagen müssen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten „gedacht“ werden. Gab es früher kaum Anlagen außerhalb der EEG-Vergütung, können Projekte heute auch ohne staatliche Tarifzusicherung, etwas über Stromabnahmeverträge (PPAs), wirtschaftlich erfolgreich Strom produzieren. Auch Mischmodelle sind heute in Betrieb, in denen die jeweils produzierten Strommengen genau nachgewiesen werden müssen. Auch für die zunehmend als Co-Location geplanten Anlagen mit angeschlossenem Speicher ist eine präzise Messung der zu- und abgeflossenen Strommenge relevant. Von Beginn an sollte daher auf ein zukunftsgerichtetes Messkonzept der Anlage geachtet werden. Wir erstellen Ihnen im Rahmen der Netzanschlussplanung ein individuelles Messkonzept, so dass spätere umständliche Maßnahmen der Nachrüstung vermieden werden.

 

Erstellung von Messkonzepten

Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans

Das Single-Line-Diagram (SLD) ist nicht nur ein zentraler Bestandteil für die Anlagenzertifizierung, es dient auch als Basis für die Ausschreibung der Anlagenkomponenten oder Quelle für Fehleranalysen im späteren Betrieb. Es gibt Aufschluss über die verbauten Erzeugungseinheiten, die Auslegung von Hoch— oder Mittelspannungstransformatoren, Kabellängen und -typen, Wechselrichterdaten oder Schutz- und Regeleinrichtungen. Im Rahmen der Netzanschlussplanung bilden wir das geplante Anlagendesign in der Software DIgSILENT PowerFactory ab und ermitteln die benötigten Auslegungen der einzelnen Anlagenbestandteile. Außerdem prüfen und beraten wir als Owners Engineer auch zu bestehenden Übersichtsschaltplänen.

Berechnung von Wirkleistungsverlusten

Oft werden die Energie-Übertragungsverluste der Anlage, etwa von den Wechselrichtern bis zum Netzanschlusspunkt, in der Projektentwicklung lediglich pauschal geschätzt. Das kann dazu führen, dass im späteren Verlauf Differenzen in der Menge des geplanten und real produzierten Stroms auftreten, die wiederum Auswirklungen auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage haben können. Wir berechnen Wirkleistungsverluste sowohl anlagen- als auch projektspezifisch und sorgen im Rahmen der Netzanschlussplanung dafür, Übertragungsverluste genau abzubilden und gleichzeitig Komponenten wirtschaftlich auszulegen.

Blindleistungsberechnung

Als komplexes Thema mit vielen Unbekannten bringen die greentech Netzanschluss-Ingenieure Licht in das Blindleistungs-Dunkel Ihrer Photovoltaik-Anlage. Sie berücksichtigen die individuellen Vorgaben des Netzbetreibers und machen die konkrete spätere Netto-Einspeiseleistung der Anlagetransparent. So lassen sich noch in der Entwicklungsphase notwendige Änderungen am Design der Anlage, etwa bei der Bestimmung der Anzahl der notwendigen Wechselrichter für die geforderte Blindleistungsmenge, vornehmen, um den späteren Anforderungen des Netzbetreiber in Bezug auf die Blindleistung nachzukommen. So bleibt Ihr Anlagenprojekt auch wirtschaftlich realistisch. Überraschungen einer Einspeisebegrenzungen während der Anlagenzertifizierung bleiben Ihnen erspart.

Erstellung von Messkonzepten

Photovoltaik-Anlagen müssen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten „gedacht“ werden. Gab es früher kaum Anlagen außerhalb der EEG-Vergütung, können Projekte heute auch ohne staatliche Tarifzusicherung, etwas über Stromabnahmeverträge (PPAs), wirtschaftlich erfolgreich Strom produzieren. Auch Mischmodelle sind heute in Betrieb, in denen die jeweils produzierten Strommengen genau nachgewiesen werden müssen. Auch für die zunehmend als Co-Location geplanten Anlagen mit angeschlossenem Speicher ist eine präzise Messung der zu- und abgeflossenen Strommenge relevant. Von Beginn an sollte daher auf ein zukunftsgerichtetes Messkonzept der Anlage geachtet werden. Wir erstellen Ihnen im Rahmen der Netzanschlussplanung ein individuelles Messkonzept, so dass spätere umständliche Maßnahmen der Nachrüstung vermieden werden.

FAQ: Netzanschluss & Integration

Häufige Fragen zu den Netzanschlussleistungen von greentech

Was umfasst die Netzanschlussplanung bei greentech?

Wir unterstützen Sie entlang der zentralen Schritte, um PV-, Wind- oder BESS-Projekte technisch sauber an das Stromnetz anzubinden: von der Netzanmeldung über die technische Einordnung von Netzanforderungen bis zur Netzanschlussplanung und Optimierung. Ziel ist, Vorgaben des Netzbetreibers früh nachvollziehbar zu machen und als belastbare Grundlage für Ihre nächsten Projektentscheidungen aufzubereiten.

Was beinhaltet die Erstellung einer unverbindlichen Netzanmeldung (Netzanschlussantrag)?

Wir identifizieren die zuständigen Netzbetreiber, stellen die erforderlichen Unterlagen zusammen, füllen netzbetreiberspezifische Formulare aus und reichen die Netzanmeldung ein. Sie erhalten eine Rückmeldung zum Status, z. B. inklusive Eingangsbestätigung. Optional können Sie darüber hinaus technische Beratung und die weitere Begleitung der Abstimmung mit dem Netzbetreiber beauftragen.

Wann ist ein unverbindlicher Netzanschlussantrag sinnvoll?

Ein unverbindlicher Netzanschlussantrag eignet sich besonders in der frühen Projektphase. Er liefert eine realistische Einschätzung möglicher Netzanschlusspunkte, bewertet die passende Spannungsebene und gibt Aufschluss über die Anschlussmöglichkeiten Ihres Projekts.

Wann brauche ich eine Grobplanung für den Netzanschluss?

Sobald aus „Anschluss grundsätzlich möglich“ eine belastbare Grundlage für Projektkalkulation, weitere Planung und technische Entscheidungen werden muss. Die Grobplanung hilft, zentrale Annahmen früh zu prüfen und spätere Umplanungen zu vermeiden, wenn Netzbetreiberanforderungen konkret werden.

Was bedeutet Netzanschlussoptimierung in der Praxis?

Netzanschlussoptimierung bedeutet, dass wir einen vorhandenen Netzanschlusspunkt und die dazugehörigen Randbedingungen in konkrete, vergleichbare Varianten übersetzen – und daraus eine klare Empfehlung ableiten. Dafür schauen wir uns z. B. an, wo die Engpässe liegen (Anschlusskapazität, Vorgaben zu Blindleistung, Betriebsgrenzen am Netzverknüpfungspunkt) und welche technischen Stellhebel realistisch sind. Das Ergebnis ist kein „allgemeines Beratungspapier“, sondern eine strukturierte Entscheidungsgrundlage, welche Anschluss- und Konzeptvariante unter Ihren Projektzielen am sinnvollsten ist – inklusive der wichtigsten Annahmen, offenen Punkte und der nächsten Schritte für die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Unterstützt greentech die Kommunikation mit dem Netzbetreiber?

Ja. Wir strukturieren Rückfragen und Unterlagen, ordnen technische Anforderungen ein und übernehmen den fachlichen Part auf Kundenseite. So können netztechnische Themen effizient geklärt werden – mit klaren Argumentationslinien und sauberer Dokumentation der Annahmen.

Was sind die Kernbestandteile der Netzanschlussplanung?

Die Netzanschlussplanung umfasst bei greentech vier zentrale Bestandteile:

  • Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans (SLD)
  • Berechnung von Wirkleistungsverlusten
  • Blindleistungsberechnung
  • Erstellung von Messkonzepten

Wie berücksichtigt greentech die Netzanschlussplanung von PV, Wind und BESS im Rahmen von Co-Location-Projekten?

Wir denken die Netzintegration technologieübergreifend und berücksichtigen die jeweiligen Anforderungen der anzuschließenden Anlage(n). Bei Co-Location ist besonders wichtig, dass Schnittstellen, Betriebsannahmen und Mess-/Regelansätze konsistent aufgesetzt werden, damit Netzanforderungen und Projektlogik zusammenpassen.

Muss greentech die Umsetzung der Netzanschlussplanung übernehmen?

Nein, wir liefern ein fundiertes Konzept und alle erforderlichen Pläne und Berechnungen. Diese können direkt von einem EPC oder Projektpartner für die Elektroplanung nach TAR genutzt werden – oder wir führen diese gerne für Sie durch.

Wann ist Flexibilisierung (z. B. FCA) ein sinnvoller nächster Schritt?

Wenn Anschlusskapazitäten begrenzt sind oder Restriktionen am Netzverknüpfungspunkt die Projektentwicklung beeinflussen, kann Flexibilisierung eine Option sein. Wir unterstützen dabei, die grundsätzliche Eignung einzuordnen, Voraussetzungen zu klären und die nächsten Schritte strukturiert abzuleiten.

Wann brauche ich ein eigenes Umspannwerk – und wie unterstützt greentech?

Ein eigenes Umspannwerk wird relevant, wenn der Netzanschluss nur über eine entsprechende Übergabe-/Umspannebene realisierbar ist. Wir bieten dafür ein Umsetzungspaket – von Vorplanung und Genehmigungsunterlagen über die technische Konzeption (inkl. SCADA/Regelung) bis zur EPC-Ausschreibung und Bau-/Abnahmebegleitung – damit Planung, Vergabe und Umsetzung ohne Brüche zusammenspielen.

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Projekte in der Entwicklungspipeline
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in der technischen Beratung
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in der Betriebsführung

Ihre Spezialisten für Netzanschluss & Integration bei greentech

Experte: Ertragsgutachten PV
Viola Hoffmann

Commercial Head of Engineering

Viola Hoffmann verantwortet als Commercial Head of Engineering bei greentech die kommerzielle Steuerung der Engineering-Abteilung. In ihrer Rolle verbindet sie technische Projektanforderungen mit wirtschaftlicher Umsetzung – von der Angebots- und Projektkalkulation bis zur Weiterentwicklung passender kommerzieller Leistungen im Engineering-Kontext. Viola Hoffmann ist seit 2017 in der Solarbranche tätig. Sie studierte Europastudien sowie internationale BWL und Politik (u. a. in den Niederlanden und in Kopenhagen) und bringt zusätzlich Erfahrung aus Unternehmertum und der Arbeit in jungen, dynamischen Unternehmen mit.
Experte: Ertragsgutachten PV
Johannes Liebich

Head of Engineering & Technical Advisory

Johannes Liebich ist Leiter des Teams „Engineering & Technical Advisory“ bei greentech. Er ist verantwortlich für die Planung und Umsetzung von Projekten, sowie die Entwicklung neuer Leistungen in der technischen Anlagenberatung. Johannes Liebich studierte Environmental Engineering mit dem Schwerpunkt Photovoltaik und ist seit 2011 in der Solarbranche tätig. Als erfahrener Technical Advisor liegt sein Schwerpunkt vor allem im Bereich Anlagenbau und -betrieb.
Joern Carstensen Chief Technical Officer (CTO)
Joern Carstensen

Chief Technical Officer (CTO)

In seiner Rolle als CTO bündelt Jörn Carstensen die Leitung aller technischen Bereiche der greentech Gruppe. Er ist verantwortlich für Anlagenbau, Engineering Services und Technisches Management. Ziel ist es, einheitliche Standards und Prozesse in allen technischen Bereichen bei greentech zu schaffen und so unternehmensweite Synergien, hohe Qualität und größtmögliche Transparenz sicherzustellen.

Jörn Carstensen kam 2014 als Business Development Manager zu greentech. Neben der Erschließung verschiedener europäischer Märkte baute er den Bereich Engineering & Technical Advisory auf. Von 2006 bis 2014 war er für die Conergy Group in verschiedenen internationalen Funktionen im Corporate und Business Development tätig. Zuvor arbeitete er für eine Beratungseinheit von Accenture und unterstützte Versorgungsunternehmen bei strategischen und organisatorischen Fragestellungen. Jörn Carstensen hat Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie- und Umweltmanagement an den Universitäten Flensburg und Southampton studiert.

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