Netzanschluss für PV, BESS und Wind
Wir unterstützen Sie beim Netzanschluss von PV , BESS und Windprojekten – vom ersten Antrag beim Netzbetreiber, über die Planung des Netzanschluss bis zur Qualitätssicherung der Errichtung von Umspannwerk und Übergabestation.
So werden Netzbetreiber-anforderungen früh greifbar, Entscheidungen nachvollziehbar und Schnittstellen sauber vorbereitet.
Netzanschluss & Integration
Wir ermitteln mögliche Netzanschlusspunkte, stellen unverbindliche Netzanschlussanträge und übernehmen – entsprechend allen Vorgaben des Netzbetreibers – die passende Netzanschlussplanung mit einer nachvollziehbaren Auslegung für den Anschluss an Mittel oder Hochspannung. Bestehende Netzanschlüsse überprüfen wir auf Optimierungspotenzial, bewerten bei Bedarf flexible Netzanschlussvereinbarungen (FCA) für Ihr Projekt und begleiten Sie bei Verhandlungen mit dem Netzbetreiber.
Mit unserer Arbeit vermeiden Sie Überraschungen beim Anschluss an das Stromnetz, können Projektkosten realistisch planen und legen die Grundlage für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlage.
Netzanschluss & Integration nach Technologie
PV
BESS
Wind
Wann Netzanschlussleistungen von greentech die passende Lösung für Ihr Projekt sind
Wenn Sie früh Orientierung zu Anschlussoptionen benötigen.
Wenn Sie die Kommunikation mit dem Netzbetreiber strukturiert aufsetzen möchten.
Wenn Sie eine belastbare Grobplanung für den Netzanschluss benötigen.
Wenn es Einschränkungen am Netzanschlusspunkt gibt (Leistung, Blindleistung, Einspeisevorgaben).
Wenn Sie gezielt Netzanschluss-Optimierung prüfen möchten, bevor Sie „zu weit“ planen.
Wenn Sie einen fachlichen Sparringspartner für Netzthemen und die Kommunikation mit dem Netzbetreiber benötigen.
Wenn sich Ihr Projekt ändert – und die Netzintegration sauber nachgezogen werden muss.
Wenn Sie Planungsrisiken reduzieren möchten, bevor Sie in die Detailplanung gehen.
Wenn Sie Flexibilisierung als Option (z. B. FCA) prüfen und Chancen realistisch einordnen wollen.
Umspannwerkplanung – wenn der Netzanschluss nur über ein eigenes UW möglich ist
Wenn der Netzanschluss nur über die Errichtung eines eigenen Umspannwerks realisierbar ist, wird das Umspannwerk zum Dreh- und Angelpunkt der technischen Planung und Realisierung.
Mit unserem Umsetzungspaket für Umspannwerke bündeln wir die relevanten Engineering-Leistungen zu einem durchgängigen Leistungsstrang – von der Vorplanung über die Entwurfs- und Genehmigungsunterlagen bis hin zur Elektroplanung der anzuschließenden Anlage(n) (PV, Wind und/oder BESS) als technischer Grundlage für die UW-Auslegung und Schnittstellen. Die Anforderungen an SCADA und Regelung denken wir dabei von Anfang an mit – inkl. Umsetzung über den „greenCORE“ EZA Regler. Darauf aufbauend erstellen wir die Ausschreibungsunterlagen für das Umspannwerk und den Transformator, Unterstützen bei den Vertragsverhandlungen und begleiten die Umsetzung auf der Baustelle bis zur Abnahme.
So erhalten Sie eine konsistente technische Grundlage, klare Schnittstellen und Unterlagen, die sich direkt für die Projektumsetzung nutzen lassen – ohne Brüche zwischen Netzanforderungen, Planung, Vergabe und Inbetriebnahme.
Weitere Infos zu unseren Leistungen im Rahmen der Planung und Errichtung von Umspannwerken finden Sie hier:
Flächen- und Routenanalyse
Entwurfsplanung & Ertragssimulation
Technische EPC-Ausschreibung
Bauantragsunterlagen
AC-Elektroplanung der zu integrierenden Anlagen / Systeme
SCADA & IT
Bau- und Abnahmebegleitung
Was zeichnet unsere Netzanschlussleistungen aus?
Ganzheitliche Netzsicht
Wir betrachten Netzanschluss, Anlagenlayout und regulatorische Anforderungen als integriertes System. So erkennen Sie technische Zusammenhänge frühzeitig und treffen fundierte Entscheidungen für Ihr Projekt.
Frühzeitige Planungsabsicherung
Wirtschaftliche Realitätsprüfung
Überblick über unsere Leistungen
Unsere Leistungen bündeln die zentralen Schritte, die notwendig sind, um eine PV‑ Wind-, oder Speicheranlage technisch sauber an das Stromnetz anzubinden – von der ersten Orientierung in der frühen Projektphase bis zur belastbaren Grundlage für die weitere Planung. Wir übernehmen die strukturierte Kommunikation mit dem Netzbetreiber und bereiten die erforderlichen Unterlagen so auf, dass Sie Entscheidungen nachvollziehbar treffen können. Die Bausteine können Sie modular beauftragen – je nachdem, in welcher Phase Ihr Projekt steht und welche Ergebnisse bereits vorliegen.
Unverbindlicher Netzanschlussantrag
Die Erstellung des unverbindlichen Netzanschlussantrags (Netzanmeldung) sorgt dafür, dass Ihr Projekt frühzeitig korrekt beim zuständigen Netzbetreiber adressiert ist und Sie eine belastbare erste Rückmeldung zum weiteren Vorgehen erhalten. Auf Wunsch begleiten wir Sie darüber hinaus auch technisch weiter – inklusive Verfolgung des Netzantragsverfahrens und Koordination mit dem Netzbetreiber.
- Identifikation der zuständigen Netzbetreiber
- Zusammenstellung und Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen
- Ausfüllen der netzbetreiberspezifischen Formulare
- Einreichung der Netzanmeldung
- Rückmeldung
Netzanschlussplanung
Die Grobplanung definiert das Netzanschlusskonzept und die wesentlichen Eckpunkte; die Ausführungsplanung (AC Elektroplanung) führt diese Inhalte in die für Bau und Beschaffung erforderliche Detailtiefe. Die Kernbestandteile bleiben dabei gleich, werden in der Ausführungsplanung jedoch final und umsetzungsreif ausgearbeitet.
Netzanschluss-Optimierung
- Analyse der Netzrandbedingungen und Rückmeldungen des Netzbetreibers (z. B. Anschlusskapazität, Spannungsebene, Vorgaben)
- Identifikation und Bewertung von Optimierungsoptionen am Netzverknüpfungspunkt (technisch und wirtschaftlich)
- Variantenvergleich inkl. Auswirkungen auf Konzept, Kosten-/Risikoannahmen und weitere Planungsschritte
- Empfehlung eines belastbaren Vorgehens (inkl. Abstimmungs- und Entscheidungspunkten)
- Optional: FCA-Beratung als nächster Schritt (Einordnung von Chancen, Voraussetzungen und Implikationen)
Bestandteile der Netzanschlussplanung
- Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans (SLD)
- Berechnung von Wirkleistungsverlusten
- Blindleistungsberechnung
- Erstellung von Messkonzepten
Das Single-Line-Diagram (SLD) ist nicht nur ein zentraler Bestandteil für die Anlagenzertifizierung, es dient auch als Basis für die Ausschreibung der Anlagenkomponenten oder Quelle für Fehleranalysen im späteren Betrieb. Es gibt Aufschluss über die verbauten Erzeugungseinheiten, die Auslegung von Hoch— oder Mittelspannungstransformatoren, Kabellängen und -typen, Wechselrichterdaten oder Schutz- und Regeleinrichtungen. Im Rahmen der Netzanschlussplanung bilden wir das geplante Anlagendesign in der Software DIgSILENT PowerFactory ab und ermitteln die benötigten Auslegungen der einzelnen Anlagenbestandteile. Außerdem prüfen und beraten wir als Owners Engineer auch zu bestehenden Übersichtsschaltplänen.
Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans (SLD)
Oft werden die Energie-Übertragungsverluste der Anlage, etwa von den Wechselrichtern bis zum Netzanschlusspunkt, in der Projektentwicklung lediglich pauschal geschätzt. Das kann dazu führen, dass im späteren Verlauf Differenzen in der Menge des geplanten und real produzierten Stroms auftreten, die wiederum Auswirklungen auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage haben können. Wir berechnen Wirkleistungsverluste sowohl anlagen- als auch projektspezifisch und sorgen im Rahmen der Netzanschlussplanung dafür, Übertragungsverluste genau abzubilden und gleichzeitig Komponenten wirtschaftlich auszulegen.
Berechnung von Wirkleistungsverlusten
Als komplexes Thema mit vielen Unbekannten bringen die greentech Netzanschluss-Ingenieure Licht in das Blindleistungs-Dunkel Ihrer Photovoltaik-Anlage. Sie berücksichtigen die individuellen Vorgaben des Netzbetreibers und machen die konkrete spätere Netto-Einspeiseleistung der Anlagetransparent. So lassen sich noch in der Entwicklungsphase notwendige Änderungen am Design der Anlage, etwa bei der Bestimmung der Anzahl der notwendigen Wechselrichter für die geforderte Blindleistungsmenge, vornehmen, um den späteren Anforderungen des Netzbetreiber in Bezug auf die Blindleistung nachzukommen. So bleibt Ihr Anlagenprojekt auch wirtschaftlich realistisch. Überraschungen einer Einspeisebegrenzungen während der Anlagenzertifizierung bleiben Ihnen erspart.
Blindleistungsberechnung
Photovoltaik-Anlagen müssen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten „gedacht“ werden. Gab es früher kaum Anlagen außerhalb der EEG-Vergütung, können Projekte heute auch ohne staatliche Tarifzusicherung, etwas über Stromabnahmeverträge (PPAs), wirtschaftlich erfolgreich Strom produzieren. Auch Mischmodelle sind heute in Betrieb, in denen die jeweils produzierten Strommengen genau nachgewiesen werden müssen. Auch für die zunehmend als Co-Location geplanten Anlagen mit angeschlossenem Speicher ist eine präzise Messung der zu- und abgeflossenen Strommenge relevant. Von Beginn an sollte daher auf ein zukunftsgerichtetes Messkonzept der Anlage geachtet werden. Wir erstellen Ihnen im Rahmen der Netzanschlussplanung ein individuelles Messkonzept, so dass spätere umständliche Maßnahmen der Nachrüstung vermieden werden.
Erstellung von Messkonzepten
Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans
Das Single-Line-Diagram (SLD) ist nicht nur ein zentraler Bestandteil für die Anlagenzertifizierung, es dient auch als Basis für die Ausschreibung der Anlagenkomponenten oder Quelle für Fehleranalysen im späteren Betrieb. Es gibt Aufschluss über die verbauten Erzeugungseinheiten, die Auslegung von Hoch— oder Mittelspannungstransformatoren, Kabellängen und -typen, Wechselrichterdaten oder Schutz- und Regeleinrichtungen. Im Rahmen der Netzanschlussplanung bilden wir das geplante Anlagendesign in der Software DIgSILENT PowerFactory ab und ermitteln die benötigten Auslegungen der einzelnen Anlagenbestandteile. Außerdem prüfen und beraten wir als Owners Engineer auch zu bestehenden Übersichtsschaltplänen.
Berechnung von Wirkleistungsverlusten
Oft werden die Energie-Übertragungsverluste der Anlage, etwa von den Wechselrichtern bis zum Netzanschlusspunkt, in der Projektentwicklung lediglich pauschal geschätzt. Das kann dazu führen, dass im späteren Verlauf Differenzen in der Menge des geplanten und real produzierten Stroms auftreten, die wiederum Auswirklungen auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage haben können. Wir berechnen Wirkleistungsverluste sowohl anlagen- als auch projektspezifisch und sorgen im Rahmen der Netzanschlussplanung dafür, Übertragungsverluste genau abzubilden und gleichzeitig Komponenten wirtschaftlich auszulegen.
Blindleistungsberechnung
Als komplexes Thema mit vielen Unbekannten bringen die greentech Netzanschluss-Ingenieure Licht in das Blindleistungs-Dunkel Ihrer Photovoltaik-Anlage. Sie berücksichtigen die individuellen Vorgaben des Netzbetreibers und machen die konkrete spätere Netto-Einspeiseleistung der Anlagetransparent. So lassen sich noch in der Entwicklungsphase notwendige Änderungen am Design der Anlage, etwa bei der Bestimmung der Anzahl der notwendigen Wechselrichter für die geforderte Blindleistungsmenge, vornehmen, um den späteren Anforderungen des Netzbetreiber in Bezug auf die Blindleistung nachzukommen. So bleibt Ihr Anlagenprojekt auch wirtschaftlich realistisch. Überraschungen einer Einspeisebegrenzungen während der Anlagenzertifizierung bleiben Ihnen erspart.
Erstellung von Messkonzepten
Photovoltaik-Anlagen müssen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten „gedacht“ werden. Gab es früher kaum Anlagen außerhalb der EEG-Vergütung, können Projekte heute auch ohne staatliche Tarifzusicherung, etwas über Stromabnahmeverträge (PPAs), wirtschaftlich erfolgreich Strom produzieren. Auch Mischmodelle sind heute in Betrieb, in denen die jeweils produzierten Strommengen genau nachgewiesen werden müssen. Auch für die zunehmend als Co-Location geplanten Anlagen mit angeschlossenem Speicher ist eine präzise Messung der zu- und abgeflossenen Strommenge relevant. Von Beginn an sollte daher auf ein zukunftsgerichtetes Messkonzept der Anlage geachtet werden. Wir erstellen Ihnen im Rahmen der Netzanschlussplanung ein individuelles Messkonzept, so dass spätere umständliche Maßnahmen der Nachrüstung vermieden werden.
FAQ: Netzanschluss & Integration
Häufige Fragen zu den Netzanschlussleistungen von greentech
Was umfasst die Netzanschlussplanung bei greentech?
Was beinhaltet die Erstellung einer unverbindlichen Netzanmeldung (Netzanschlussantrag)?
Wann ist ein unverbindlicher Netzanschlussantrag sinnvoll?
Wann brauche ich eine Grobplanung für den Netzanschluss?
Was bedeutet Netzanschlussoptimierung in der Praxis?
Unterstützt greentech die Kommunikation mit dem Netzbetreiber?
Was sind die Kernbestandteile der Netzanschlussplanung?
Die Netzanschlussplanung umfasst bei greentech vier zentrale Bestandteile:
- Erstellung eines einpoligen Übersichtsschaltplans (SLD)
- Berechnung von Wirkleistungsverlusten
- Blindleistungsberechnung
- Erstellung von Messkonzepten
Wie berücksichtigt greentech die Netzanschlussplanung von PV, Wind und BESS im Rahmen von Co-Location-Projekten?
Muss greentech die Umsetzung der Netzanschlussplanung übernehmen?
Wann ist Flexibilisierung (z. B. FCA) ein sinnvoller nächster Schritt?
Wann brauche ich ein eigenes Umspannwerk – und wie unterstützt greentech?
Noch Fragen?
Kontaktieren Sie unsere Experten für individuelle Beratung.
Engineering & Technical Advisory
Hier finden Sie unsere Leistungen des Engineering & Technical Advisory zum Download:
Warum mit greentech arbeiten?
Jahre Erfahrung
Mitarbeitende aktiv in 6 europäischen Ländern
Projekte in der Entwicklungspipeline
Freiflächenanlagen gebaut
in der technischen Beratung
in der Betriebsführung
Ihre Spezialisten für Netzanschluss & Integration bei greentech
Viola Hoffmann
Commercial Head of Engineering
Johannes Liebich
Head of Engineering & Technical Advisory
Joern Carstensen
Chief Technical Officer (CTO)
In seiner Rolle als CTO bündelt Jörn Carstensen die Leitung aller technischen Bereiche der greentech Gruppe. Er ist verantwortlich für Anlagenbau, Engineering Services und Technisches Management. Ziel ist es, einheitliche Standards und Prozesse in allen technischen Bereichen bei greentech zu schaffen und so unternehmensweite Synergien, hohe Qualität und größtmögliche Transparenz sicherzustellen.
Jörn Carstensen kam 2014 als Business Development Manager zu greentech. Neben der Erschließung verschiedener europäischer Märkte baute er den Bereich Engineering & Technical Advisory auf. Von 2006 bis 2014 war er für die Conergy Group in verschiedenen internationalen Funktionen im Corporate und Business Development tätig. Zuvor arbeitete er für eine Beratungseinheit von Accenture und unterstützte Versorgungsunternehmen bei strategischen und organisatorischen Fragestellungen. Jörn Carstensen hat Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie- und Umweltmanagement an den Universitäten Flensburg und Southampton studiert.
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